Modul 07 · Zeitmanagement
Zeitmanagement beginnt nicht im Kalender, sondern bei den Zielen.
Prioritäten sichtbar machen und die verfügbare Zeit an den eigenen Zielen und Aufgaben ausrichten, statt nur mehr in den Tag zu packen.
01 / Worum es geht
Das Thema einordnen.
Die meisten Zeitmanagement-Tipps setzen beim Werkzeug an: neue App, neue Liste, neue Methode. Ich setze früher an. Erst kommen Sinn, Ziele und die Rollen, die du gleichzeitig trägst. Daraus ergeben sich Prioritäten. Dann erst Planung und Werkzeuge.
Dazu gehört ein realistischer Blick auf das Gehirn: Aufmerksamkeit ist begrenzt, echtes Multitasking gibt es nicht, und Pausen sind Teil der Leistung. Zeitmanagement, das das berücksichtigt, hält länger als jeder Vorsatz.
02 / Was du mitnimmst
Klarheit für den nächsten Schritt.
- Klarheit über deine Rollen und darüber, welche gerade zu viel Raum einnehmen.
- Eine Priorisierung, die zwischen dringend und wichtig unterscheidet.
- Eine Planungsroutine, die zu deiner Leistungskurve über den Tag passt.
- Einen ehrlichen Blick auf deine Zeitdiebe, von E-Mails über Meetings bis zum Nein-Sagen.
03 / Modelle, mit denen ich arbeite
Orientierung, keine Schubladen.
- Eisenhower-Matrix
- Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit in vier Felder sortieren.
- Pareto-Prinzip
- Ein kleiner Teil des Aufwands bewirkt einen großen Teil des Ergebnisses.
- ALPEN-Methode
- Nach Lothar Seiwert: Aufgaben notieren, Länge schätzen, Puffer planen, Entscheidungen treffen, Nachkontrolle.
- Parkinsonsches Gesetz
- Arbeit dehnt sich so weit aus, wie Zeit zur Verfügung steht. Bewusst gesetzte Zeitfenster helfen.
04 / Für wen
Passt dieses Thema zu dir?
Für Menschen mit vielen Rollen und vollen Kalendern, die nicht noch effizienter werden wollen, sondern die richtigen Dinge tun.