Modul 03 · Kommunikation & Konfliktmanagement
Gesagt ist nicht gleich verstanden.
Gesprächssituationen klarer erfassen und Konflikte strukturiert sowie lösungsorientiert bearbeiten, bevor sie sich festfahren.
01 / Worum es geht
Das Thema einordnen.
Jede Nachricht hat mehr als eine Seite: Sache, Beziehung, Selbstoffenbarung und Appell. Welches Ohr beim Gegenüber anspringt, entscheidet über die Reaktion. Viele Missverständnisse lassen sich auflösen, sobald das sichtbar wird.
Konflikte sind nicht nur ein Risiko. Sie zeigen auch, wo sich etwas verändern will. Entscheidend ist, wie früh und wie strukturiert sie bearbeitet werden. Dafür gibt es klare Stufen und Fragen, statt Bauchgefühl.
02 / Was du mitnimmst
Klarheit für den nächsten Schritt.
- Aktives Zuhören auf drei Ebenen: hören, verstehen, Gefühle und Bedürfnisse erkennen.
- Ich-Botschaften, die deeskalieren, statt Vorwürfe, die Rechtfertigung auslösen.
- Eine Einschätzung, auf welcher Eskalationsstufe ein Konflikt steht und welche Intervention passt.
- Einen Ablauf für Konfliktgespräche: klären, Ursachen finden, Lösung entwickeln, Umsetzung sichern.
03 / Modelle, mit denen ich arbeite
Orientierung, keine Schubladen.
- Kommunikationsquadrat
- Nach Friedemann Schulz von Thun: vier Seiten einer Nachricht, vier Ohren beim Empfänger.
- Fünf Axiome
- Nach Paul Watzlawick, darunter: Man kann nicht nicht kommunizieren, und die Beziehungsebene bestimmt die Sachebene.
- Neun Eskalationsstufen
- Nach Friedrich Glasl, mit passenden Interventionen von Moderation bis Mediation.
- KULT-Konfliktmoderation
- Klärung, Ursachen, Lösung, Transfer, mit Leitfragen für jede Phase.
04 / Für wen
Passt dieses Thema zu dir?
Für Teams mit Reibung, Führungskräfte vor schwierigen Gesprächen und alle, die Konflikte lieber früh klären als lange aushalten.