Modul 04 · Gewaltfreie Kommunikation
Bedürfnisse widersprechen sich nie. Nur die Strategien.
Beobachtungen, Bedürfnisse und Anliegen so unterscheiden, dass Verständigung wahrscheinlicher wird, auch wenn es schwierig wird.
01 / Worum es geht
Das Thema einordnen.
Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg ist mehr als eine Technik. Sie ist eine Haltung: Alle Bedürfnisse sind gleichwertig, und Gefühle zeigen, ob ein Bedürfnis erfüllt ist oder nicht. Ohne diese Haltung wirkt die Methode mechanisch.
Im Kern geht es um vier Unterscheidungen. Wer sie sicher trifft, kann auch in angespannten Situationen klar sagen, was er braucht, und hören, was das Gegenüber braucht.
02 / Was du mitnimmst
Klarheit für den nächsten Schritt.
- Beobachten, ohne zu bewerten: beschreiben, was eine Kamera aufzeichnen würde.
- Echte Gefühle von versteckten Vorwürfen unterscheiden.
- Hinter Positionen die Bedürfnisse sehen und gemeinsame Strategien suchen.
- Bitten formulieren, die ein Nein zulassen, statt Forderungen, die Widerstand erzeugen.
03 / Modelle, mit denen ich arbeite
Orientierung, keine Schubladen.
- Vier Schritte der GFK
- Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte, nach Marshall B. Rosenberg.
- Wolfs- und Giraffensprache
- Rosenbergs Bild für urteilende und für einfühlsame Sprache. Keine von beiden ist gut oder böse, die Giraffe übersetzt den Wolf.
- Bedürfnis und Strategie
- Bedürfnisse sind universell, Strategien individuell. Konflikte liegen fast immer auf der Ebene der Strategien.
04 / Für wen
Passt dieses Thema zu dir?
Für Menschen und Teams, die wertschätzend und trotzdem klar kommunizieren wollen, besonders in Führungs-, Kunden- und Konfliktgesprächen.