Modul 02 · Menschenkenntnis
Menschen lesen, ohne sie in Schubladen zu stecken.
Unterschiedliche Denk- und Verhaltensmuster erkennen und im beruflichen Miteinander berücksichtigen: im Team, in der Führung, im Gespräch mit Kunden.
01 / Worum es geht
Das Thema einordnen.
Der erste Eindruck entsteht in Sekunden und wird selten korrigiert. Das ist Schubladendenken. Professionelle Menschenkenntnis braucht dagegen drei Dinge: Selbstkenntnis, Empathie und ein Modell, das im Alltag trägt.
Ich arbeite mit einem Vier-Farben-Modell auf zwei Achsen: eher sachorientiert oder eher menschorientiert, eher nach innen oder eher nach außen gerichtet. Es gibt dabei kein bestes Profil. Jede Ausprägung ist in einem Umfeld hilfreich und in einem anderen anstrengend.
02 / Was du mitnimmst
Klarheit für den nächsten Schritt.
- Ein klares Bild deines eigenen Musters: Wo liegen deine Stärken, in welchem Umfeld kommen sie zur Geltung?
- Beobachtbare Signale, an denen du andere erkennst: Körpersprache, Stimme, Tempo und Gesprächsinhalt.
- Konkrete Hinweise, wie du Feedback, Kritik und Motivation auf dein Gegenüber abstimmst.
- Einen neuen Blick auf Limitierungen: nicht als Schwäche, sondern als Hinweis, was dich Kraft kostet.
03 / Modelle, mit denen ich arbeite
Orientierung, keine Schubladen.
- Vier-Farben-Modell
- Aufbauend auf der DISG-Typenlehre von William Moulton Marston (1928): dominant, initiativ, stetig, gewissenhaft. Jeder Mensch trägt Anteile aller vier.
- Vier Kompetenzstufen
- Nach Noel Burch: vom unbewussten Nichtkönnen über bewusstes Üben bis zur intuitiven Anwendung im Alltag.
- Einordnung der Typenmodelle
- Von Jung über MBTI bis Insights und Enneagramm. Modelle sind Werkzeuge, keine Wahrheit über einen Menschen.
04 / Für wen
Passt dieses Thema zu dir?
Für Führungskräfte, Teams und alle, die in Beratung, Vertrieb oder Recruiting täglich mit sehr unterschiedlichen Menschen arbeiten.